Kochen mit Peter Scharff

Südtiroler Schlutzkrapfen mit Brennessel

Peter Scharff, Eva Schmidt-Zöllner, Marco Blechschmidt

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0:00 | 14:39

Wer braucht schon eine Bohrmaschine zum Kochen? Peter jedenfalls nicht. 😄

In der neuen Podcast-Folge reisen wir kulinarisch nach Südtirol und bringen echte Schlutzkrapfen auf den Teller – oder ganz einfach gesagt: österreichische Teigravioli. 🥟🏔️

Gefüllt mit Spinat, Brennnesseln, Vollkorn und kräftigem Bergkäse werden sie am Ende ganz klassisch in Butter geschwenkt. Klingt nach Soulfood? Ist es auch. 🧈✨

Das Beste: Der Teig ist erstaunlich unkompliziert. Am Vortag vorbereiten, kneten, ruhen lassen – fertig. Mit der Küchenmaschine klappt das wunderbar. Andere Werkzeuge aus der Garage eher weniger. 😄

Natürlich wird auch die große Brennnessel-Frage geklärt: Wie sammelt man sie richtig? Warum gehören sie überhaupt in die Küche? Und wie schafft man es, dass sie auf dem Teller richtig lecker sind und nicht zurückstechen? 🌿

Freut euch auf Küchentipps, Südtiroler Genuss und jede Menge gute Laune am Podcast-Tisch.

🎧 Jetzt reinhören und Appetit mitbringen!

🎙️ Mit Peter Scharff, Eva Schmidt-Zöllner und Marco Blechschmidt.

🎧 Den Podcast gibt's überall, wo es Podcasts gibt.


🥘 Lust bekommen, das Rezept selbst auszuprobieren? Das passende Rezept zum Nachkochen findet ihr hier: https://antenne-kl.de/category/peter-scharff-rezepte/


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SPEAKER_02

Hallo zusammen! Hallo! Hallo! Da ist er, der Peter Schaf, da ist sie, die Eva Schmidzhöllner. Also einmal gelernter kochgelernter Konditor, einmal gelernte Ernährungsexpertin.

SPEAKER_01

So und wir machen heute Südtiroler Schlutzkrapfen. Schlutzkrapfen. Also ich habe es dort kennengelernt und gesehen und ich weiß nicht, ob es woanders noch die ähnliche geboten hat. Also eine Art Ravioli, aber in. Teigravioli mit Rockehlanteil, die sind immer ein bisschen dunkler. Und dadurch ein bisschen erdiger im Aroma, wie jetzt so weiße Ravioli von den Italienern.

SPEAKER_02

Verstehe.

SPEAKER_01

Und da kommt eine tolle Füllung rein. Und ob das jetzt gesund ist? Das verrät euch nicht das Licht, sondern die Eva. Ob das wirklich gesund ist, verrät uns jetzt Eva?

SPEAKER_00

Eha.

SPEAKER_02

Ingleich, gut. In gleich. Ja, in gleich, gut. Dann schauen wir mal. Südtiroler Schlutzkrapfen. Ich finde es witzig, dass es trotzdem auch Schlutzkrapfen heißt hier bei uns. Da gibt es keine andere Bezeichnung für.

SPEAKER_00

Wir sind Schlutzkrapfen.

SPEAKER_02

Schlutzkrafen.

SPEAKER_00

Schlutzt mein so.

SPEAKER_02

Ach, deswegen.

SPEAKER_00

Glaub ich mal. Wahrscheinlich.

SPEAKER_02

Vielleicht kommt es von Schlucht.

SPEAKER_00

Schlucht, ja. Müssen wir mal recherchieren. Deine Aufgabe.

SPEAKER_02

Toll. Ja, dann.

SPEAKER_00

Machen wir es jetzt hier gucken, was wir tun.

SPEAKER_02

Hau mal rein in unser Programm, was haben wir denn schönes.

SPEAKER_00

Genau, also wir haben einen Anteil Roggenmehl drin, hat der Peter ja schon gesagt. Auch Weizenmehl, natürlich ist es kein Vollkorn, weil ich glaube, da kriegt man die Schlutzkrapfen nicht richtig hin. Das heißt, da fehlt halt das, was eigentlich da gesund ist in dem Getreide. Aber gut. Dann brauchen wir Milch und Ei, das sind beides.

SPEAKER_01

Da gibt sogar die Ernährungsexpertin auf.

SPEAKER_00

Naja, was soll ich sagen?

SPEAKER_01

Ich roll mal einen Ravioli-Teig aus auf 1,5 mm mit Kerlit drin. Nee, das geht nicht.

SPEAKER_00

Manchmal muss man da Kapitulin. Das ist halt ein Kompromisse. Das Leben besteht immer aus Kompromissen. Wir haben Milch und Ei, das sind beides super Eiweißleferanten mit viel Vitamin A. Das tierische Eiweiß lässt sich halt unheimlich gut umwandeln in unser körpereigenes.

SPEAKER_01

Deshalb ist es sehr, sehr wertvoll. Was macht ein Vitamin A?

SPEAKER_00

Das für allen Dingen, fürs Sehen in der Nacht ist es zuständig, aber hat auch noch andere Aufaben im Körper.

SPEAKER_01

Vitamin A. Für Fernkraftfahrer.

SPEAKER_00

Zum Beispiel. Dann kommen wir mal zur Füllung. Die ist gesund. Ach, die ist gesund.

SPEAKER_02

Das ist das Gesunde an diesem Rezept.

SPEAKER_00

Das ist halt vom Anteil her jetzt nicht so riesig. Also wir haben Spinat drin. Das Spinat hat ja eine hohe Nährstoffdichte, das heißt viel tolle Inhaltsstoffe und wenig Kalorien. Sprich für eine hohe Nährstoffdichte. Sehr gut verträglich. Und dann die Brennnesseln, die zählen ja zu den Hand.

SPEAKER_01

Handgezupft. Handpflanzfeld. Nicht Hanf.

SPEAKER_00

Peter, Handgezupft. Die enthalten richtig tolle Flavonoide, die unsere Zellen schützen, sekundäre Pflanzenstoffe.

SPEAKER_02

Wiederholst du nochmal, Peter, was? Nee.

SPEAKER_00

Und Gerbstoffe? Das ist so, das schmeckt mir ja auch so ein bisschen.

SPEAKER_01

Ich sag das immer falsch. Flavonoide. Ja, ist doch falsch. Das hätte ich jetzt gewettet, dass das falsch war.

SPEAKER_00

Nee, ist richtig. Chlorophyll, Kieselsäure, das ist sehr gut. Kieselsäure und unsere Nägel und gesundes Haar. Also da ist schon einiges Gutes drin, deshalb ist es ja auch ein Heilkraut.

SPEAKER_02

Oha.

SPEAKER_00

Genau. Also das passt. Dann bleiben wir mal bei den positiven Zutaten. Der Bergkäse.

SPEAKER_01

Positive Zutaten.

SPEAKER_00

Bergkäse oder Kreizer.

SPEAKER_01

Das sind alles leckere Zutomaten. Und die sind auch wichtig.

SPEAKER_00

Gut.

SPEAKER_01

Richtig und wichtig.

SPEAKER_00

Also die sind alle positiv. Das einzige, was nicht so positiv ist, ist so das Mengenverhältnis. Komme ich gleich zu.

SPEAKER_02

Die Eva hätte gerne Wein. Die Eva hätte gern viel Füllung und wenig außenrum.

SPEAKER_00

Bergkäse, der ist schon mal richtig gut. Da haben wir sehr viel Eiweiß drin und halt auch wahnsinnig viel Calcium, Magnesium. Also das ist wirklich richtig klasse. Auch der Rikotta, der wird ja aus Molke hergestellt, ist damit gar nicht mal so fettreich und hat trotzdem sehr, sehr viel Eiweiß, auch Magnesium, Calcium. Also das ist eigentlich ein ganz gutes Milchprodukt. Der Rikotta könnte man öfters verwenden. Zwiebel, Knoblauch, Olivenöl, alles positive Zutaten. Und dann brauchen wir halt Butter. Sehr viel Butter. Butter ist ja eigentlich ein Naturprodukt, ist ja auch schlechtes.

SPEAKER_02

Du sagst es? Toll.

SPEAKER_00

Aber die Menge ist halt hier enorm. Wir brauchen eine Nutzbutter, da geht einiges drauf. Und dann ist das kein Schwert. Also man muss das mit wahnsinnig viel Salat entschärfen.

SPEAKER_02

Entschärfen.

SPEAKER_00

Also Salat.

SPEAKER_02

Also so ein Schlutzgraffen auf.

SPEAKER_00

Riesensalat. Geht ja alles mal, ist alles gut.

SPEAKER_01

Also Schlutzkaffe ohne braune Butter ist auch lassen da.

SPEAKER_00

Das schmeckt ja auch anders nicht, das braucht es einfach. Ja, okay. Und das esse ich ja nicht jeden Tag.

SPEAKER_01

Aber öfters. Im Minder.

SPEAKER_00

Ich finde, alles, was wir aus guten Zutaten selbst herstellen, ist schon mal in Ordnung. Da muss auch nicht immer alles so ernährungsphysiologisch passen. Aber es ist einfach eine Sache für sich, die Schlusskrabfen.

SPEAKER_02

Die Schlutzkraft ist eine Sache.

SPEAKER_00

Das ist ja nicht, weil die wahnsinnig gesund sind, sondern weil die wahnsinnig lecker sind.

SPEAKER_01

Das ist ja auch meine Aufgabe. Ganz genau. Die Eva ist für eine andere Aufgabe.

SPEAKER_02

Und die Eva ist auch kompromissbereit. Total. Das heißt, wenn ihr euch mal zu ihr in Studioveränderungsberatung begebt, da werdet ihr nicht immer geschimpft.

SPEAKER_00

Um Gottes Willen. Ich habe immer kreative Vorschläge für euch.

SPEAKER_02

Das ist schön gesagt. Für unsere Ernährung werden sehr viele kreative Vorschläge nötig, Peter, glaube ich.

unknown

Gut.

SPEAKER_02

Also Studioveränderungsberatung in Otterberg.

SPEAKER_00

Genau. Ich freue mich, wenn ihr euch meldet.

SPEAKER_02

Ja, wir uns auch. Und dann freuen wir uns gleich drauf auf die Schlutzkropfen, Peter.

SPEAKER_01

Ja, und lecker.

SPEAKER_02

Ja, mach schon mal die Butter heiß.

SPEAKER_01

Peter, Schutzkrapfen machen wir. Nehmen wir halt Schlutzkrapfen, genau. Und am besten machen wir den Teig at the Vortrag.

SPEAKER_00

Ach echt?

SPEAKER_01

Oder morgens. When we halt aufsteht anders the first drückt, come on, a bit milk. A we have a wee butter. Würfeln am besten, and then you are relatively schnell we're going to have to do it. Then we have a bit of rubber meal and a bit meal and two eye. Die backt fast dreimal in der Woche morgens zwischen 7.0 und 8 Uhr ist der erste Kuh im Off.

SPEAKER_00

Ich setze auch immer mit dem ersten Kaffee meinen Sauerteig fürs Brot an.

SPEAKER_01

Da bist du ja Ausnahme. Wann steht ihr auf?

SPEAKER_00

Ich stehe nicht so früh auf. Deshalb muss ich das auch gleich mal machen.

SPEAKER_01

Vielleicht liegt es da. Du stehst nicht so früh auf.

SPEAKER_00

Nee, weil nicht so wahnsinnig früh. Was ist denn? Ja, also unter der Woche. Sieben, halb acht.

SPEAKER_01

Ja, bei Sinne ist es schon früh.

SPEAKER_00

Ja. Aber ich muss ja dann den Sauerteig ansetzen, der muss ja zwölf Stunden stehen und ich will ja abends weitermachen.

SPEAKER_01

Das ist ja das Grunde.

SPEAKER_00

Da muss ich den mit dem ersten Kaffee ansetzen.

SPEAKER_01

Okay. Und du, wann stehst du so aus? 4 Uhr. Na gut, dann wird's. In deinem Fall machen wir den Teig abends. Genau. Bevor wir ins Bett gehen. Okay, gut. Wann gehst du ins Bett? Wenn es gut läuft, dann zehn. Wenn es gut läuft, ja, dann machst du nach die Nachricht oder so rum. Gut. Machst du wirklich einfach. Also der Schlötzkrabverteig ist einfach. Milch, Weiche, Butter, Rockenmehl, ganz wichtig. Weizenmehl, zwei Eier, Salz verkneten. Zack. Zack. Zehn Minuten.

SPEAKER_02

Aber das kann doch auch eine Maschine machen, oder? Ich habe eine Knetmaschine, da könnte ich auch einfach der Morgens, während ich meinen Kaffee drücke, könnte ich alles da rein.

SPEAKER_01

In der Knetmaschine geht's. Mit anderen Maschinen, Bohrmaschine oder so.

SPEAKER_02

Auf Bohrmaschine wäre ich auch eher weniger gekommen.

unknown

Okay.

SPEAKER_01

Andrew Geräte is schwieriger. Down länger. That glaube ich.

SPEAKER_02

Nee, ich habe eine schöne Küchenmaschine.

SPEAKER_01

Yeah. And then machen wir uns eine Mission in Spinat. This muss ich halt kurz zusammenfallen lassen in the funny. Zwiebeln, Spinat rein, that thumbfall is schlecht.

SPEAKER_02

This muscle.

SPEAKER_01

And what really space is and the original original is when you have a relatively whole sammeled brennel blessed.

SPEAKER_02

Oh yeah.

SPEAKER_01

And they should a little bit of gut. When the hair is, then bring them.

SPEAKER_02

What they are at best? Ach, really?

SPEAKER_01

I have 15 months in my life brennel gesammelt. My mother had said, it's good for Gicht. Gegen, yeah. Aber Handschuh, definitiv.

SPEAKER_02

Ja, okay. Handschuh absolut.

SPEAKER_01

Selbst wenn die habe ich jetzt ja im Dezember gesammelt, weil wir einige Kochkurse hatten, auch für Firmen und so weiter, selbst wenn es gefroren ist, haben die noch gebrannt. Ja, klar. So. Gut. Ja. Gut. Also Zwiebel, Anschwitze, Spinat rein, Zampfalle lasse, Brennnesselblätter drauf und dann wird es mit Ricotta vermischt, schü abgeschmeckt, Salz, Pfeffer, fertig.

SPEAKER_02

Fertig. Ja. Toll.

SPEAKER_01

Dann ist es die Füllung und die lässt man wegen Abkühlen und dann tut man den Teig ausrollen und macht Ravioli. Wenn du faulbisch, machst du halt große.

SPEAKER_02

Ja, verstehe. Gibt's Raviolo.

SPEAKER_01

Ja, wenn du faulbisch machst halt große. Ansonsten werden die dann drei, vier Minuten gekocht und parallel machst dann die braune Butter. Und da brauchst du halt nun mal die 250 Gramm Butter für Properson. Für drei Schlussklappen pro Person.

SPEAKER_00

Ärger im Bauch, wieso.

SPEAKER_01

Was habe ich gesagt? 80, 82% Fett hat Butter, also 20% weg. Das heißt, 240 Gramm Wasser, nee, das kann nicht sein. 250 Gramm Butter sind 30, 40 Gramm Wasser, also 200 Gramm Fett bleibt übrig und das wird halt dann Butter. Und die wird dann erhitzt und dann wird die Butter braun. Und diese braune Butter muss das sein. Die hat einfach dieses typische.

SPEAKER_02

Und werden die Schlusskropfen dann nach dem Kochen da drin geschwenkt oder werden die einfach nur übergossen?

SPEAKER_01

Nee, also du kannst quasi, wenn du willst, Zwiebeln mit der Butter gleichzeitig braun werden lassen. Dann kriegst du braune Zwiebeln und braune Butter. Und ist auch sehr, sehr lecker. Und dann tust du die Ravioli, die gekochte Gitterkelle rausnehmen. Und dann schwenkst du ihn in der Butter durch und gehst anrichten. Tiefer Teller. Okay. Alles gut. Was ich gern dazu mag, das freut sich die Eva wieder, wollte jetzt gerade einen schönen Feldsalat.

SPEAKER_02

Aber viel für die Eva. Viel Feldsalat. Das F in Feldsalat steht für viel. Okay, ja gut, klingt lecker, hätte ich jetzt gern. Wo sind sie?

SPEAKER_00

Oh ja.

SPEAKER_02

Ich habe es in der Nase.

SPEAKER_00

Super.

SPEAKER_01

Ich hätte es gern den Mund ab. Dieses pudrige, mussbuddrige Zwiebelaroma. Ich habe Hunger. Und dann der schöne Biss mit dem Roggenmehl.

SPEAKER_02

Toll.

SPEAKER_01

Wenn man will, kann man. Manche wissen das nicht. Viele Brot oder Finchkauer Fladenbrot. And the geheimnis von Finchgauer Fladenbrot ist ein Gewürz bzw. ein gemeinsames Krautes als Schapzicker Klee. Kann man auch separat kaufen und das ist das, was das Finchgauer so zu dem macht, was es ist.

SPEAKER_02

So. Dann guten Appetit.

SPEAKER_01

Guten Nachkochen. Ja, jetzt im Januar, Februar ist es wirklich eine schöne Idee.

SPEAKER_02

Eine schöne. Und lecker. Und lecker. Rezept auf unserer Homepage. Und bei dir, Peter?

SPEAKER_01

Auch. Auf Abruf. Bei uns, Kochkurse. Wenn jemand irgendwie vorhat, was zu feiern, sein Geburtstag. Das kann man gerne bei uns machen oder bei sich zu Hause. Oder da steht eine Hochzeit an oder ein Jubiläum. Wir keten gesund, zuverlässig und lecker. So kann man das, glaube ich, zusammenfassen.

SPEAKER_02

Habe ich schon mal testen dürfen.

SPEAKER_01

Ja?

SPEAKER_02

Ja. Gut, dann klickt euch gerne rein.

SPEAKER_01

Sommermergen, Foodrock-Festival im August. Ein Spielplatz für Erwachsene.

SPEAKER_02

Peter minus Schafe.

SPEAKER_01

Ein Wochenende.

SPEAKER_02

Dann schönes Wochenende.

SPEAKER_00

Schönes Wochenende.